Archiv für Oktober 2010

Automatypewriter – Interaktive Geschichten auf einer Schreibmaschine

Alte Hasen und Computerfreaks werden sich gern an Zeiten erinnern, in denen man textbasierte Adventures spielte. Das Spiel bestand aus beschreibenden Texten des Ortes an dem man sich befand und der Personen. Durch Eingabebefehle, wie „gehe Nord“ konnte man sich durch die virtuelle Welt bewegen. Erkunden konnte man sich z.B. mit Befehlen, wie „untersuche Gegenstand“ oder „frage Person“. Das ganze war eine interaktive Geschichte, die sich mangels Bilder oder Animationen größtenteils im eigenen Kopf abspielte.

Ein solches Textadventure kann man auch auf dem Automatypewriter spielen. Die Schreibmaschine schreibt von selbst die Geschichte auf. Basierend auf den Eingaben wird man teil der Story, die auf dem Blatt entsteht. Klar, dass Textadventures hier die Paten der Idee waren. Der Automatypewriter holt das ganze in die wirkliche Welt.

A new way to interact with fiction from Jonathan M. Guberman on Vimeo.

Die T-Shirt-Kanone

Kanonen, die Kartoffeln oder wahlweise Würstchen durch die Landschaft schießen sind inzwischen allbekannte Internet-Meme. Die Roboterfreaks vom Team 254 schießen lieber mit T-Shirts in jubelnde Fan-Mengen und haben diese faszinierende T-Shirt-Kanone gebaut.

T-Shirt Cannon

Die Kanone schießt 3 T-Shirts pro Sekunde, hat ein Offroad-Kompatibles Fahrwerk und lässt sich drahtlos per Fernbedienung kontrollieren.

Lego-3d-Drucker

Ein paar Roboter, die uns das Spielen abnehmen hatten wir ja schon im Blog, z.B. den Tetris-Bot oder eine Maschine, die den Rubics Cube löst.
Sehr faszinierend sind auch so genannte 3-D Drucker, wie der Makerbot, die z.B. den Nutella-Drucker oder Pizza Plotter inspirierten.
Geremixt sieht das ganze so aus:

Ein aus Legoteilen zusammengebauter Makerbot, der statt 3-D Modelle zu drucken diese aus Legosteinen zusammenbaut.

Zeichensprache – Übersetzer

Dieser Prototyp eines Zeichensprach-Übersetzertools kann die amerikanische Zeichensprache, die z.B. gehörlosen Menschen die Kommunikation ermöglicht in geschriebenes und gesprochenes Wort übersetzen. Ich gehe mal davon aus, dass es sich um Kommunikation via Fingeralphabet handelt, und nicht um Gebärdensprache, die sicher einen größeren Aufwand nötig machen würde.

Die Biegesensoren am Handschuh übermitteln die aktuelle Fingerstellung an einen Microcontroller (hier: die beliebte Open Source Plattform Arduino), welche die Zeichen deutet und über das Display als Schrift sowie den Lautsprecher als gesprochenes Wort (oder Buchstabe) ausgibt. Solche Übersetzertechnik ist für die Verständigung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung durchaus Sinnvoll. Gehörlose, die nicht sprechen können, können z.B. Mitteilungen an Blinde weitergeben. Auch Menschen, die keine Zeichensprache beherrschen können in Gespräche einbezogen werden.

via hackaday