Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Atemsensibles Nasenlicht

Diese Erfindung hat mich dazu veranlasst nach langer Zeit wieder etwas zu Posten. Das Atemsensible Nasenlicht von Noda Akira ist einfach zu crazy um es nicht in meine Sammlung zu lassen. Ich würde mir allerdings rote LEDs wünschen, das würde gut zu manch einem Halloween-Kostüm passen. Hier ein Video:

MAKE auf deutsch

Der Heise-Verlag war so freundlich und hat mir ein Exemplar seiner neuesten Veröffentlichung „c‘t Hardware Hacks“ zugeschickt. Freundlichst darum gebeten, etwas darüber in meinem Blog zu schreiben, werde ich dies tun, denn eine Zeitschrift wie diese fehlt eindeutig im deutschsprachigen Raum. Ich bekomme für diesen Beitrag kein Geld. Die Begeisterung, die vielleicht zu lesen ist, ist einzig dem sehr gelungenen Werk des Heiseverlags zu verdanken.

In den letzten Jahren hat sich eine lebendige weltweite neue Generation an Tüftlern, Hackern und Bastlern gebildet. Sie nennen sich „Maker“ oder „Hacker“ und beschäftigen sich mit so abgefahrenen Ideen, wie sie auch hier im Blog veröffentlicht werden. Seit langem gibt es im englischsprachigen Raum das „Make Magazine“, welches inhaltlich, aber auch mit zusätzlichen Diensten, wie regelmäßigen Videos, Blog oder einer How-To Plattform diese Szene bedient und vernetzt. Hierzulande gibt es zwar auch viele Hacker und Maker, allerdings fehlt eine publizistische Zentrale jenseits des Internets.

Mit „c‘t Hardware Hacks“ versucht nun der Heise-Verlag diese Lücke in Deutschland zu schließen. Ein Make Magazine aus Deutschland? Warum nicht! Die Erstausgabe ist jedenfalls rundum gelungen. Enthalten sich Hintergrundartikel, Bastelanleitungen, größere Projekte sowie Buchvorstellungen usw. rund ums bauen, basteln und hacken. Vorgestellt werden Arduino und der ct-Bot, es gibt einen Bericht über Hackerspaces und das Thema 3D-Drucken wird auf insgesamt 23 Seiten sehr ausführlich behandelt.
Die How-Tos sind klar und verständlich mit reichlich Bildern bestückt beschrieben. Wer die Reichweite seines W-Lan-Routers erweitern will wird hier ebenso fündig, wie der Hobbyfotograf der mit dem Handy Makroaufnahmen machen will.
Ich hoffe, der Verlag erreicht sein Ziel, diese Zeitschrift dauerhaft und regelmäßig herauszugeben. Dann nämlich könnte ich mein Makezine-Abo kündigen.

Fliegende Untertasse

Es ist wahr: die Erfinder der fliegenden Untertasse heißen Thomas, Stefan und Alexander. Innerhalb eines Jahres haben sie den weltweit ersten 1-Mann Multikopter gebaut. Angetrieben mit elektrischer Energie fliegt dieser mit Hilfe von acht Rotoren mit den Flugeigenschaften einer fliegenden Untertasse (oder auch von Quatcoptern). Der beeidruckende Erstflug ist im Video zu sehen:

Website ab Samstag wieder lesbar

Hallo Leser, wie Du bemerkt hast, habe ich mich mit dem Blog an der Kunstaktion occupyinter.net beteiligt. Momentan läuft im Programm eine Ausstellung, an der sich diverse Medienkünstler beteiligen. Bis zum Ende der Ausstellung bleibt diese Website „besetzt“, d.h. die bunten gif-Animationen werden am unteren Bildschirmrand demonstrieren. Ab Samstag ist dann wieder „normalbetrieb“, die Besetzer mit Wasserwerfern vertrieben und das Blog wieder lesbar.

Website Occupied

Die Künstlergruppe um die Website http://fffff.at reflektiert die weltweiten Occupy-Proteste mit einer Onlinebesetzung. Tausende animierte *gif Dateien bevölkern seitdem diverse Websites. Auch crazy machines beteiligt sich an der Besetzung des Internets und besetzt sich hiermit einfach selbst. Wer mitmachen will, klickt auf occupyinter.net.

Spukendes Klo

Zu Halloween kommen viele Bastler auf kranke Ideen. Ich habe diese spukende Toilette gebaut um meine Gäste zu gruseln:

Wenn der Deckel geöffnet wird, flüstert sie: „I will kill you“. Wer sie nachbauen will, findet z.B. auf Expli eine Anleitung.

Sex mit Google

Das Unternehmen Google wird oft auch als Datenkrake bezeichnet. Es sammelt die Nutzerdaten, wie z.B. Suchanfragen, E-Mail Inhalte, auch Chatinhalte usw. seiner NutzerInnen, speichert sie in Cookies, übermittelt sie an seine Computer und wertet sie maschinell für Werbezwecke aus. Selbst wer die Dienste von Google nicht nutzt, kann dem Unternehmen im Internet ausweichen, da es nur wenige Website ohne Goolge-Anzeigen, oder wenigstens eimem +1-Button gibt.

Dieses Ärgernis wandelt der Künstler Randy Sarafan mit Hilfe seines Googlhers in eine Freude:

The Googlher from Randy Sarafan on Vimeo.

Der an den Computer angeschlossene Vibrator wird jedesmal aktiviert, wenn der Websurfer Daten an Google übermittelt. „The Googlher translates Google’s pervasive reach into highly stimulating vibrations for vaginal or anal web browsing“. Die Datensammelei wird zum Cybersex, wenn Google diese Geräte kostenlos verteilen würde, bekäme man wenigstens was dafür zurück, dass man dem Unternehmen intimste Geheimnisse übermittelt.

Wer nicht auf die Großzügigkeit Googles warten will, baut sich seinen eigenen Google-Vibrator: Anleitung

Ping Pong Tanz

Der im Video zu bestaunende Tischtennis-Schläger ist nicht wirklich eine Tischtennis-Art. Vielmehr geht es darum, sich lustig mit dem Schläger zu bewegen und ihn entsprechend zu schwingen. Per Soundausgabe bekommt man dafür dann Feedback in Form des Aufprallsounds vom „Ball“. Eine weitere fernöstliche Hampelsportart, sicher wird sie nicht so erfolgreich wie Nintendos Wii, aber immerhin fand sie ihren Weg hier ins Blog.

Mechanischer Computer

Der Digi-Comp II ist ein mechanischer Computer. In der 60er Jahren wurde er als Lernspielzeug in den USA verkauft. Im Digi-Comp II wird der elekronische Impuls, der durch einen Digitalen Computer / Rechner fließt durch eine Kugel simuliert. Diese schaltet je nach Aufgabe Flip Flops um, programmiert Speicherstellen und gibt der nächsten Kugel ihre Aufgabe. Wer immer schon wissen wollte, wie ein digitaler Computer im innersten funktioniert, sollte sich auf jeden Fall das Video anschauen. Die verrückten Wissenschaftler von Evilmadscientist.com haben den Digi-Comp II nachgebaut und präsentieren im Video, wie er eine mathematische Aufgabe (13*3) löst.

Papier-Videogame

Joshua Nobel und seine Gruppe haben dieses Computerspiel gebaut. Es benutzt statt einem Bildschirm einen Thermodrucker, der fortwährend das Spielfeld (eine Straße mit Hindernissen) ausdruckt. Ein stilisiertes „Auto“ wird auf das Blatt projeziert und die Bewegungen, bzw. Kollisionen werden ausgewertet. Eine ganz schöne Papierverschwendung und sicher kein Modell für den Massenmarkt. Aber wie es beim Autofahren eben ist, hat die Umwelt das Nachsehen.

receipt racer from d_effekt on Vimeo.