Archiv der Kategorie 'Computer'

Sex mit Google

Das Unternehmen Google wird oft auch als Datenkrake bezeichnet. Es sammelt die Nutzerdaten, wie z.B. Suchanfragen, E-Mail Inhalte, auch Chatinhalte usw. seiner NutzerInnen, speichert sie in Cookies, übermittelt sie an seine Computer und wertet sie maschinell für Werbezwecke aus. Selbst wer die Dienste von Google nicht nutzt, kann dem Unternehmen im Internet ausweichen, da es nur wenige Website ohne Goolge-Anzeigen, oder wenigstens eimem +1-Button gibt.

Dieses Ärgernis wandelt der Künstler Randy Sarafan mit Hilfe seines Googlhers in eine Freude:

The Googlher from Randy Sarafan on Vimeo.

Der an den Computer angeschlossene Vibrator wird jedesmal aktiviert, wenn der Websurfer Daten an Google übermittelt. „The Googlher translates Google’s pervasive reach into highly stimulating vibrations for vaginal or anal web browsing“. Die Datensammelei wird zum Cybersex, wenn Google diese Geräte kostenlos verteilen würde, bekäme man wenigstens was dafür zurück, dass man dem Unternehmen intimste Geheimnisse übermittelt.

Wer nicht auf die Großzügigkeit Googles warten will, baut sich seinen eigenen Google-Vibrator: Anleitung

Mechanischer Computer

Der Digi-Comp II ist ein mechanischer Computer. In der 60er Jahren wurde er als Lernspielzeug in den USA verkauft. Im Digi-Comp II wird der elekronische Impuls, der durch einen Digitalen Computer / Rechner fließt durch eine Kugel simuliert. Diese schaltet je nach Aufgabe Flip Flops um, programmiert Speicherstellen und gibt der nächsten Kugel ihre Aufgabe. Wer immer schon wissen wollte, wie ein digitaler Computer im innersten funktioniert, sollte sich auf jeden Fall das Video anschauen. Die verrückten Wissenschaftler von Evilmadscientist.com haben den Digi-Comp II nachgebaut und präsentieren im Video, wie er eine mathematische Aufgabe (13*3) löst.

Papier-Videogame

Joshua Nobel und seine Gruppe haben dieses Computerspiel gebaut. Es benutzt statt einem Bildschirm einen Thermodrucker, der fortwährend das Spielfeld (eine Straße mit Hindernissen) ausdruckt. Ein stilisiertes „Auto“ wird auf das Blatt projeziert und die Bewegungen, bzw. Kollisionen werden ausgewertet. Eine ganz schöne Papierverschwendung und sicher kein Modell für den Massenmarkt. Aber wie es beim Autofahren eben ist, hat die Umwelt das Nachsehen.

receipt racer from d_effekt on Vimeo.

Plüschmaus als Trolldetektor

Die Jungs von Hackaday haben eine Plüschmaus zum Trolldetektor umgebaut: Wenn es Trollkommentare auf dem Blog gibt, fängt das Mäuschen an zu fauchen und mit den Augen zu leuchten. Technisch steckt dahinter ein Arduino und ein paar Zeilen code. Das Video ist nicht sonderlich spektakulär, die Idee ist aber klasse und sicher ein nettes Projekt für einen langweiligen Hackernachmittag.

Super Mario Sport

Der neue XBox 360-Controller Kinect inspiriert gerade eine ganze Generation an Hackern. Das mit Kameras, Mikrofon und anderen Sensoren ausgestattete Gadget ermöglicht eine Reihe neue Eingabe-Erfahrungen. Mit dem Kinect-Controller muss man keine Geräte mehr in die Hand nehmen. Der Spieler steuert das Spiel ausschließlich durch Bewegungen. Hacker yankeyan hat Kinect mit einem NES-Emulator verbunden und spielt hüpfend und laufend den Nintendo-Klassiker Super Mario.

via adafruit

Automatypewriter – Interaktive Geschichten auf einer Schreibmaschine

Alte Hasen und Computerfreaks werden sich gern an Zeiten erinnern, in denen man textbasierte Adventures spielte. Das Spiel bestand aus beschreibenden Texten des Ortes an dem man sich befand und der Personen. Durch Eingabebefehle, wie „gehe Nord“ konnte man sich durch die virtuelle Welt bewegen. Erkunden konnte man sich z.B. mit Befehlen, wie „untersuche Gegenstand“ oder „frage Person“. Das ganze war eine interaktive Geschichte, die sich mangels Bilder oder Animationen größtenteils im eigenen Kopf abspielte.

Ein solches Textadventure kann man auch auf dem Automatypewriter spielen. Die Schreibmaschine schreibt von selbst die Geschichte auf. Basierend auf den Eingaben wird man teil der Story, die auf dem Blatt entsteht. Klar, dass Textadventures hier die Paten der Idee waren. Der Automatypewriter holt das ganze in die wirkliche Welt.

A new way to interact with fiction from Jonathan M. Guberman on Vimeo.

CPU Kochplatte

Computerprozessoren erzeugen massig Wärme. Wer einen alten Laptop hat bei dem die Wärmeabfuhr nicht mehr richtig funktioniert, hatte bestimmt schon die Fantasie, ein Ei auf der Tastatur braten zu können. Die Jungs von Rabithardware gehen noch einen Schritt weiter:

Kochplatte

Die Kochplatte von Doc besteht aus sieben ausgedienten CPUs und einer 5V Versorgungsspannung.

CPU-Kochplatte

Auch Instructable-User bo3bos benutzt eine CPU zum kochen. In seiner Anleitung auf Instructables.com beschreibt er, wie man aus einem ausgedienten Prozessor eine formschöne, USB-Betriebene heiße Platte für den Schreibtisch baut.


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via hackaday