Archiv der Kategorie 'Kunst'

Atemsensibles Nasenlicht

Diese Erfindung hat mich dazu veranlasst nach langer Zeit wieder etwas zu Posten. Das Atemsensible Nasenlicht von Noda Akira ist einfach zu crazy um es nicht in meine Sammlung zu lassen. Ich würde mir allerdings rote LEDs wünschen, das würde gut zu manch einem Halloween-Kostüm passen. Hier ein Video:

Website ab Samstag wieder lesbar

Hallo Leser, wie Du bemerkt hast, habe ich mich mit dem Blog an der Kunstaktion occupyinter.net beteiligt. Momentan läuft im Programm eine Ausstellung, an der sich diverse Medienkünstler beteiligen. Bis zum Ende der Ausstellung bleibt diese Website „besetzt“, d.h. die bunten gif-Animationen werden am unteren Bildschirmrand demonstrieren. Ab Samstag ist dann wieder „normalbetrieb“, die Besetzer mit Wasserwerfern vertrieben und das Blog wieder lesbar.

Spukendes Klo

Zu Halloween kommen viele Bastler auf kranke Ideen. Ich habe diese spukende Toilette gebaut um meine Gäste zu gruseln:

Wenn der Deckel geöffnet wird, flüstert sie: „I will kill you“. Wer sie nachbauen will, findet z.B. auf Expli eine Anleitung.

Sex mit Google

Das Unternehmen Google wird oft auch als Datenkrake bezeichnet. Es sammelt die Nutzerdaten, wie z.B. Suchanfragen, E-Mail Inhalte, auch Chatinhalte usw. seiner NutzerInnen, speichert sie in Cookies, übermittelt sie an seine Computer und wertet sie maschinell für Werbezwecke aus. Selbst wer die Dienste von Google nicht nutzt, kann dem Unternehmen im Internet ausweichen, da es nur wenige Website ohne Goolge-Anzeigen, oder wenigstens eimem +1-Button gibt.

Dieses Ärgernis wandelt der Künstler Randy Sarafan mit Hilfe seines Googlhers in eine Freude:

The Googlher from Randy Sarafan on Vimeo.

Der an den Computer angeschlossene Vibrator wird jedesmal aktiviert, wenn der Websurfer Daten an Google übermittelt. „The Googlher translates Google’s pervasive reach into highly stimulating vibrations for vaginal or anal web browsing“. Die Datensammelei wird zum Cybersex, wenn Google diese Geräte kostenlos verteilen würde, bekäme man wenigstens was dafür zurück, dass man dem Unternehmen intimste Geheimnisse übermittelt.

Wer nicht auf die Großzügigkeit Googles warten will, baut sich seinen eigenen Google-Vibrator: Anleitung

Papier-Videogame

Joshua Nobel und seine Gruppe haben dieses Computerspiel gebaut. Es benutzt statt einem Bildschirm einen Thermodrucker, der fortwährend das Spielfeld (eine Straße mit Hindernissen) ausdruckt. Ein stilisiertes „Auto“ wird auf das Blatt projeziert und die Bewegungen, bzw. Kollisionen werden ausgewertet. Eine ganz schöne Papierverschwendung und sicher kein Modell für den Massenmarkt. Aber wie es beim Autofahren eben ist, hat die Umwelt das Nachsehen.

receipt racer from d_effekt on Vimeo.

Du selbst – Als Souvenier

Wer nach Barcelona kommt, schlendert vielleicht Abends die Einkaufsstraße La Rambla entlang, vorbei an menschlichen Statuen, Blumenverkäuferinnen und Souvenierständen. Vielleicht kommt man auch an dieser Kunstaktion vorbei:

Be Your Own Souvenir! from blablabLAB on Vimeo.

Hier kann man sich auf einen Würfel stellen und für einen 3d-Scan posieren. Anschließend wird das Abbild mit Hilfe eines 3d-Druckers in eine kleine Plastikskulptur verwandelt, die man mit nach Hause nehmen kann. Was hier noch als lustige Kunstaktion erscheint, könnte bald die nächste Copy & Paste-Revolution auslösen. Es ist nicht schwer vorzustellen, wenn die Technik noch verfeinert wird. Man scannt ein Objekt der Wahl einfach ein und „druckt“ es dreidimensional wieder aus. Copyshops für Dinge.

Looptaggr – Homemade Graffiti Drucker

Einene Graffiti-Kanone, die Vektor-Grafiken an Wände schmeißt, habe ich bereits vorgestellt. Der Looptaggr macht Graffiti-Drucken nun zum Massensport. Ein Kleiderbügel, eine Sprühdose und die entsprechende Schablone werden zum ultimativen Endlosdrucker für eigene Tags oder Parolen.