Archiv der Kategorie 'too crazy'

Atemsensibles Nasenlicht

Diese Erfindung hat mich dazu veranlasst nach langer Zeit wieder etwas zu Posten. Das Atemsensible Nasenlicht von Noda Akira ist einfach zu crazy um es nicht in meine Sammlung zu lassen. Ich würde mir allerdings rote LEDs wünschen, das würde gut zu manch einem Halloween-Kostüm passen. Hier ein Video:

Spukendes Klo

Zu Halloween kommen viele Bastler auf kranke Ideen. Ich habe diese spukende Toilette gebaut um meine Gäste zu gruseln:

Wenn der Deckel geöffnet wird, flüstert sie: „I will kill you“. Wer sie nachbauen will, findet z.B. auf Expli eine Anleitung.

Sex mit Google

Das Unternehmen Google wird oft auch als Datenkrake bezeichnet. Es sammelt die Nutzerdaten, wie z.B. Suchanfragen, E-Mail Inhalte, auch Chatinhalte usw. seiner NutzerInnen, speichert sie in Cookies, übermittelt sie an seine Computer und wertet sie maschinell für Werbezwecke aus. Selbst wer die Dienste von Google nicht nutzt, kann dem Unternehmen im Internet ausweichen, da es nur wenige Website ohne Goolge-Anzeigen, oder wenigstens eimem +1-Button gibt.

Dieses Ärgernis wandelt der Künstler Randy Sarafan mit Hilfe seines Googlhers in eine Freude:

The Googlher from Randy Sarafan on Vimeo.

Der an den Computer angeschlossene Vibrator wird jedesmal aktiviert, wenn der Websurfer Daten an Google übermittelt. „The Googlher translates Google’s pervasive reach into highly stimulating vibrations for vaginal or anal web browsing“. Die Datensammelei wird zum Cybersex, wenn Google diese Geräte kostenlos verteilen würde, bekäme man wenigstens was dafür zurück, dass man dem Unternehmen intimste Geheimnisse übermittelt.

Wer nicht auf die Großzügigkeit Googles warten will, baut sich seinen eigenen Google-Vibrator: Anleitung

Ping Pong Tanz

Der im Video zu bestaunende Tischtennis-Schläger ist nicht wirklich eine Tischtennis-Art. Vielmehr geht es darum, sich lustig mit dem Schläger zu bewegen und ihn entsprechend zu schwingen. Per Soundausgabe bekommt man dafür dann Feedback in Form des Aufprallsounds vom „Ball“. Eine weitere fernöstliche Hampelsportart, sicher wird sie nicht so erfolgreich wie Nintendos Wii, aber immerhin fand sie ihren Weg hier ins Blog.

Papier-Videogame

Joshua Nobel und seine Gruppe haben dieses Computerspiel gebaut. Es benutzt statt einem Bildschirm einen Thermodrucker, der fortwährend das Spielfeld (eine Straße mit Hindernissen) ausdruckt. Ein stilisiertes „Auto“ wird auf das Blatt projeziert und die Bewegungen, bzw. Kollisionen werden ausgewertet. Eine ganz schöne Papierverschwendung und sicher kein Modell für den Massenmarkt. Aber wie es beim Autofahren eben ist, hat die Umwelt das Nachsehen.

receipt racer from d_effekt on Vimeo.

Fleischfressende Bio-Energie-Uhr

Die Künstler James Auger und Jimmi Loizeau haben eine Reihe von Maschinen oder Robotern entworfen, die ihre Energie aus Insekten beziehen. Das fangen von Fliegen erfüllt hier nicht nur den Zweck die nervigen Biester loszuwerden, sondern gleichsam die Maschinen anzutreiben. Ein Beispiel – Fake oder nicht sei dahingestellt – ist diese Insektenfressende Uhr:

Insektenfressende Uhr

Die Fliege landet auf dem Papier, auf dem sie – wie bei herkömmlichen Fliegenfängern – einfach hängen bleibt. Langsam wird sie nach unten transportiert und fällt dann in eine Mikrobakterielle Brennstoffzelle, in der die Fliege mit Hilfe von Bakterien in elektrische Energie umgewandelt wird. Die gewonnene Energie betreibt nun gleichzeitig die Maschine und eine kleine Digitaluhr, so dass – genug Fliegen vorrausgesetzt – sie keine zusätzliche Energiequelle benötigt. Klingt nach Science Fiction. Mehr dazu im Video (englisch):

Riesiger fahrender Schuh

Ein Schuhhersteller aus China hat diesen riesigen Schuh hergestellt. Es ist nicht nur ein Schuh für Riesen, sondern ein Rollschuh für Riesen. Im Inneren befinden sich nämlich die Knochen eines Elektroautos. Mit einer vollen Ladung fährt er zwei Personen bis zu 250 Meilen weit. Für Veganer ist dieses Schuhauto allerdings nichts: die Haut wurde aus dem Leder von fünf Bullen gemacht. Also ein echter Lederschuh mit 20 mph.

via Dude Craft

Seifenblasenmaschine XXL

Der Bubble Bot von zvizvi kann nicht nur Seifenblasen, wie jede beliebige Seifenblasenmaschine. Er bläst riesige Seifenblasen auf. Aber seht selbst:

Eine Anleitung zum Nachbauen findest Du auf Instructables.

Weltraumzeituhr für interplanetare Reisen

Wenn Du die nächste Reise auf einen anderen Planeten planst, könnte die Mars Clock von Alexander Avtanski von Nutzen sein. Die Uhr kann die Zeiten auf anderen Planeten unseres Sonnensystems anzeigen. Berechnet wird sie auf Basis der Planetenrotation, wie unsere Erdzeit auch. Auch wenn Du Freunde auf dem Jupiter hast, ist es nützlich die Jupiterzeit zu wissen, um sie nicht spätnachts oder in aller Herrgottsfrühe telefonisch aus dem Bett zu klingeln. Eine komplette Dokumentation zum Nachbauen findet sich auf der Mars Clock Project-Wesbsite.

Hier ein Foto:

Mars Clock Project

Längere Mittagspause dank Lunchtime Clock

Die Lunchtime Clock von Randy Sarafan erhöht ihre Geschwindigkeit um 11 Uhr um 20 % und verlangsamt sich dann um 11.48 langsam, ohne dass der Chef was merkt. Um 13.00 Uhr läuft sie dann wieder mit der wirklichen Zeit synchron. Für den gestressten Büro- oder Fließbandarbeiter bedeutet dies 12 Minuten Extra-Zeit in der Mittagspause. Das reicht locker für zwei Zigaretten oder einen kurzen Tratsch mit dem Kollegen aus der anderen Abteilung. Wer nun die Uhr im Büro oder der Fabrik austauschen möchte, kann sie anhand der Anleitung auf Instructables.com nachbauen.